Vom Sommer ins Frühjahr: Zum zweiten Mal auf Exkursion in der Agglomeration Basel

Trockenwiese in den Merian-Gärten

Die Sommerexkursion 2017 fand mehr Interesse als Teilnehmende mitkommen konnten – sie wurde anfangs Mai wiederholt. Diesmal konnten alle mitkommen, die mit dabei sein wollten. Erneut wurde darüber gestaunt, wie Refugien der Natur mitten in den dichten Siedlungsgebieten vorkommen und sich dank der Unterstützung von Gemeinden oder Stiftungen zwischen Strassen, Autobahnen, Bahnlinien und Industrie - sowie Wohngebieten behaupten können. Die Flora präsentierte sich natürlich anders als im Sommer. In der Reinacher Heide blühte der Weissdorn und bildete prachtvolle Alleen, dazwischen gab es blühende Berberitzen zu entdecken. Letztere sind deutlich weniger bekannt und verbreitet als das in seinen Zubereitungen herzwirksame Rosengewächs. Botanischer Höhepunkt waren wunderschöne Bestände der Helmorchis. In den Meriangärten am Rand der Stadt Basel faszinierten die Trockenwiesen, die von zahlreichen Insekten „beflogen“ wurden. Beim Bienenstand wurde just zum Zeitpunkt, als die SMGP-Exkursion passierte, ein Bienenvolk eingefangen. Für die Iris-Sammlung war es noch etwas zu früh, erst wenige Sorten blühten. Zum Abschluss wurde der vielfältige Arzneipflanzengarten besucht und unter der Leitung von Peter Frey „gefachsimpelt“. Und so ging die Exkursion gespickt mit vielen Eindrücken zu Ende – das Wetter hatte mitgespielt. Umfassendere Informationen zu der Reinacher Heide und zu den Merian-Gärten gibt es mit den entsprechenden Links und in den Berichten vom Sommer 2017.

Peter Frey führte am Samstag die Teilnehmenden durch die Reinacher Heide und erklärte die vielfältige Flora.

Richard Bolli erläutert hier die botanischen Merkmale des eingriffligen Weissdorn - er ist Gastgeber bei der Herbstexkursion. Dann werden die Früchte dieser Pflanze Aufmerksamkeit wecken.

Die Helm-Orchis - ein botanisches Wunder
Info-Tafel zur Helmorchis

Die Berberitze (Berberis vulgaris) und der Weissdorn (Crataegus monogyna) in Vollblüte
Der Bienenschwarm (wo steckt er wohl im Gebüsch) faszinierte offensichtlich

Der Iris-Garten und ein blühendes Exemplar